Laden...
Historie2019-01-25T18:18:23+00:00

Unsere Historie

Der Grenzenlos e.V. – eine regionale Erfolgsgeschichte

2019

Wir schauen hin –
seit 20 Jahren

Am Anfang stand eine Weihnachtsfeier, zu der kein Gast kam. Der Aschaffenburger Gastronom Harry Kimmich hatte die Bedürftigen der Stadt zu einem Festessen am Heiligabend eingeladen. Doch die Armen scheuten den Weg in das gutbürgerliche Gasthaus zwischen Schloss und Stiftskirche. Die Hemmschwelle war zu hoch.

Harry Kimmich, bis heute der 1. Vorsitzende des Vereins, lud Freunde und Geschäftsleute im November zu einem „Essen gegen Kälte“ in sein Wirtshaus „ZUM FEGERER“ ein. Jeder zahlte das, was ihm das Essen wert war. Insgesamt fast 9.000,- DM. Der Main-Echo-Artikel am nächsten Tag über diesen Benefiz-Erfolg war Auslöser für die Gründung des Vereins.

Mit engagierten Mitbürgern gründete Harry Kimmich im März 1999 den Grenzenlos e.V. und eröffnete das Café Grenzenlos in der Frohsinnstraße 10. Bis heute werden in diesen Räumen Tag für Tag bis zu 140 Menschen zu symbolischen Preisen mit warmen Mahlzeiten und alkoholfreien Getränken versorgt.

Inzwischen gibt es vier große Einrichtungen um die wir uns Tag für Tag kümmern: das Café, das Kindernest, die Sozialberatung und das Kaufhaus. Wir wollen auch weiterhin nicht die Welt verändern, aber unsere Stadt. Wir schauen hin – schauen auch Sie nicht weg.

2018

Neues Kühlfahrzeug für unser Kaufhaus Grenzenlos

Dank der Unterstützung des Lions-Club Pompejanum und des Autohauses Kunzmann konnte Ende des Jahres 2018 das dringend benötigte Kühlfahrzeug angeschafft werden. Gutes Essen gehört auf den Teller und nicht in die Tonne – nach diesem Motto sammelt der Grenzenlos e.V. täglich bis zu 5 Tonnen Lebensmittel in der Region ein. Lebensmittel, die ansonsten vernichtet würden. Diese werden im Kaufhaus Grenzenlos täglich an Bedürftige gegen einen geringen Unkostenbeitrag weitergegeben. Um dies zu bewerkstelligen benötigt der Verein Kühlfahrzeuge.

2018

Einführung der Museumscard

Wir öffnen armen und bedürftigen Menschen die Türen zu allen Aschaffenburger Museen. Wenn sie einen Grenzenlos-Pass besitzen haben sie die Möglichkeit das Christian Schad Museum, die Kunsthalle Jesuitenkirche, das Schloßmuseum, das Stiftsmuseum, das naturwissenschaftliche Museum, Kunstlanding, das Museum jüdischer Geschichte & Kultur und das Gentil Haus kostenlos zu besuchen. Die Sozialberatung Grenzenlos gibt dazu Gutscheine aus, die dann in den Museen vorgelegt werden

2018

Bildung ist das beste Mittel gegen Armut

Seit vielen Jahren finanzieren wir Hausaufgabenbetreuung an Aschaffenburger Grundschulen –  in diesem Jahr an der Brentano-, der Dalberg-, der Pestalozzi-, der Grünewald- und an der Kolpingschule. Insgesamt 15 Lernhelferinnen, die der Verein angestellt hat, betreuen in kleinen Gruppen Schüler, die von den Schulleitern ausgesucht werden und dadurch die Möglichkeit bekommen, ihre schulischen Leistungen zeitnah zu verbessern. Durch die individuelle Betreuung ist meist schon nach einigen Wochen eine deutliche Verbesserung gewährleistet.

2018

Einführung der Freizeitcard für Kinder und Jugendliche

Ab sofort stellen wir Aschaffenburger Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren, die einen Grenzenlos-Pass besitzen, eine persönliche Freizeitcard aus. Diese Freizeitcard wird, bei gleichzeitiger Vorlage des aktuellen Personalausweises, in eine Saisonkarte mit Lichtbild für das Stadtbad Aschaffenburg umgetauscht. Die Kosten für die Saisonkarte trägt der Grenzenlos e.V.

2017

 „Kultur ohne Grenzen“ jetzt mit Stadttheater

Unserem Projekt hat sich jetzt auch das Stadttheater angeschlossen und stellt uns vier Eintrittskarten zur Verfügung, die durch unsere Sozialberatung an Bedürftige weitergegeben werden. Gerade diese Karten sind sehr begehrt, denn dass sich Menschen mit geringem Einkommen einen Besuch des Stadttheaters gönnen können, ist sehr selten. In einem solch schönen Ambiente können sie dann für ein paar Stunden den Alltag vergessen.
Kultur ohne Grenzen

2016

Ausbau unseres Projektes Zunkunft ohne Grenzen

Ausbau der Chancenwerkstatt an drei Aschaffenburger Grundschulen. In Zusammenarbeit mit der Kolpingschule erhalten Kinder, die aufgrund von Lehrerbeurteilungen eine gute Chance auf Übertritt haben, jedoch in einigen Fächern intensivere Betreuung benötigen, Nachhilfeunterricht durch Lehrer der Kolpingschule – natürlich nur nach Überprüfung der finanziellen Situation der Eltern. Ebenfalls werden Kinder bei Klassenfahrten finanziell unterstützt, an denen sie ansonsten nicht teilnehmen könnten – auch hier soll schon im Vorfeld eine Ausgrenzung aufgrund von Armut verhindert werden.

2016

Start des Projektes Stromspar-Check

Stromspar-Check ist ein kostenloses Angebot für Haushalte mit geringem Einkommen. Interessierte vereinbaren einen Termin mit unseren Stromsparhelfern, die in den Haushalt kommen und den Energieverbrauch erfassen. Die Daten werden ausgewertet und einige Tage später erhalten die Kunden die Auswertung mit einem persönlichen Energiesparplan. Außerdem werden kostenlose Energiesparartikel mitgebracht und eingebaut. Alte Kühlgeräte können für Kunden der AVG gegen neue ausgetauscht werden. Die AVG beschafft die neuen Geräte und sorgt für Lieferung und Entsorgung des Altgerätes. Die Kosten werden über einen Zeitraum von 5 Jahren mit der Stromersparnis verrechnet, dann gehört das Kühlgerät dem Kunden. Für Kunden anderer Stromanbieter gibt es einen Gutschein für die Anschaffung eines Neugerätes.

2015

Beschäftigung für 35 Langzeitarbeitslose

Es ist uns gelungen für 35 langzeitarbeitslose Teilnehmer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu schaffen. Damit wird die soziale Teilhabe am Leben sichergestellt. Gefördert wird dies aus dem europäischen Sozialfond in Zusammenarbeit mit den Jobcentern des Landkreises und der Stadt Aschaffenburg.

2015

Sparda-Bank ermöglicht gelungenen Schulstart

Mit ihrer Einschulung beginnt für Kinder eine spannende Lebensphase, in der die Schultasche zum wichtigen Begleiter wird. Doch gerade Familien mit geringem Einkommen fällt es schwer, ihren Kindern alle notwendigen Schulmaterialien zu finanzieren. Aus diesem Grund setzt die Sparda-Bank ihre Schultaschen-Aktion auch in diesem Jahr fort und stattet Erstklässler aus sozial benachteiligten Familien mit Schulranzen aus. Die Taschen sind vollgepackt mit allem, was für einen erfolgreichen Schulstart benötigt wird: Sporttasche, Brustbeutel, Mäppchen und Etui mit Buntstiften. Die Mittel dafür stellt der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank Nürnberg e. V. zur Verfügung.

2015

Kostenloser Haarschnitt für Arme und Bedürftige

Beginn der gemeinsamen Aktion des Grenzenlos e.V. Aschaffenburg und des Friseursalon Falkner. Arme und bedürftige Menschen mit Grenzenlos-Pass haben ab sofort die Möglichkeit sich kostenlos die Haare schneiden zu lassen. Die Terminvereinbarung läuft über die Sozialberatung. Eine tolle Idee des gesamten Falkner-Teams die gerne und oft in Anspruch genommen wird.

2014

Adventskalender für bedürftige Kinder

Damit auch Kinder aus sozial schwächer gestellten Familien nicht auf Adventskalender verzichten müssen hat uns die Sparda-Bank Adventskalender gespendet. Gerade Kinder aus bedürftigen Familien sollten möglichst nicht benachteiligt werden. Somit sorgt die Sparda-Bank mit dieser Spende für viel Freude unter den Kindern, ein Stück weit für Chancengleichheit und Gerechtigkeit.

2014

Beratungsstelle für Haftentlassene

Diese zentrale Beratungsstelle ist für Haftentlassene ohne Bewährungshelfer gedacht. Sie ist in Kooperation mit der Brücke Aschaffenburg entstanden.

2014

Beginn der gemeinsamen Aktion mit EDEKA Stenger

Soziales Engagement von Bürgern, Unternehmen und unseren Mitarbeitern bilden auch die Basis, um seit 1999 Bedürftigen in unserem Kaufhaus Grenzenlos zu helfen und sie mit Lebensmitteln zu versorgen. Veränderte Rahmenbedingungen stellten uns vor neue Herausforderungen, um weiterhin so wie bisher helfen zu können. In der Familie Stenger haben wir einen Kooperationspartner gefunden, der uns hierbei engagiert und beherzt unterstützt.
Eins für Grenzenlos

2013

Seit März unterstützen wir die Chancenwerkstatt

Ziel der Chancenwerkstatt ist es, Migrantenkindern die Eingliederung zu erleichtern. Dies geschieht durch Hausaufgabenbetreuung. Hierbei helfen uns Studenten der Hochschule und Abiturienten der Aschaffenburger Gymnasien. Nach­mit­tags in Ru­he beisammensitzen, die Haus­auf­ga­ben für den nächs­ten Tag be­sp­re­chen und da­bei Un­ter­stüt­zung bie­ten: um Kin­dern den Weg in ei­ne gu­te Zu­kunft zu eb­nen.

2013

Im März Rückzug in unsere angestammten Räume

Am 11. März konnten wir unser Kaufhaus wieder beziehen. Die Hilfsbereitschaft war überwältigend. Viele Privatleute, Vereine und Firmen haben den Wiederaufbau mit Spenden unterstützt. Die Handwerker und alle an der Renovierung beteiligten Firmen haben sich mächtig ins Zeug gelegt, mit Sachspenden geholfen und ansehnliche Summen der Rechnungen wieder zurückgespendet. Mit einem großen Hoffest haben wir uns bei den Handwerkern bedankt, die dabei mitgeholfen haben, das Kaufhaus Grenzenlos nach dem Brand am 11. September wiederherzustellen.

2012

Unser Projekt „Kultur ohne Grenzen“ startet

Um die kulturelle Ausgrenzung Bedürftiger zu minimieren, werden uns von Colos-Saal und vom Kabarett im Hofgarten Eintrittskarten kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns an interessierte Grenzenlos-Pass-Inhaber weitergegeben. Detaillierte Informationen welche Karten aktuell angeboten werden erhalten die Interessierten entweder in der Sozialberatung oder auf unserer Website.

2012

Brandstiftung im Sozialzentrum

Der Brand am 11. September verursachte Sachschäden in Höhe von rund 400.000 Euro. Die Geschäftsführung des Main-Echo-Verlags stellte uns unbürokratisch Räume für den Übergangsbetrieb des Kaufhauses zur Verfügung – so konnte bereits nach 7 Tagen die Lebensmittel-Ausgabe an der Glattbacher Überfahrt wieder aufgenommen werden. Auch die Unterstützung in der Bevölkerung war überwältigend – u.a. veranstaltete Urban Priol ein Benefiz-Event in der Stadthalle und Viktoria Aschaffenburg ein Heimspiel zu unseren Gunsten.

2011

Nahezu 100.000 Kunden besuchten unser Kaufhaus

Täglich werden mit sechs vereinseigenen Kühltransportern 3 – 5 Tonnen gespendeter Lebensmittel bei über 100 Discountern und Einzelhändlern in der Region abgeholt und ins Kaufhaus gebracht. Bei den im Kaufhaus ausgegebenen Produkten handelt es sich um Lebens- bzw. Bedarfsmittel, die qualitativ einwandfrei sind, aber von Herstellern bzw. Händlern aussortiert wurden. Das geschieht beispielsweise wegen nahendem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, Veränderungen im Warensortiment, des Endes von Sonderaktionen oder wenn Verpackungen schadhaft sind. Die Menge und die Auswahl der Waren im Kaufhaus Grenzenlos richtet sich danach, was uns von den Spendern überlassen wird. Seit November 2009 werden Bedürftige in der Aschaffenburger Innenstadt, in Damm und im Bahnhofsquartier, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, zweimal wöchentlich mit Lebensmitteln beliefert.

2010

Bildung ist die Basis für eine gute Zukunft

Bereits seit einigen Jahren fördern wir Nachhilfeunterricht für bedürftige Kinder. In diesem Jahr startete die Schülerhilfe in der Kolpingschule, unter anderem mit beaufsichtigter Hausaufgabenbetreuung. Gute Bildung von Anfang an. Und größtmögliche Förderung und Unterstützung ist das Beste, das wir Kindern mit auf ihren Lebensweg geben können. Einfach damit alle die gleichen guten Chancen für ihre Zukunft haben.

2009

Alle vier Projekte konnten weitergeführt werden

Der Grenzenlos e.V. kann auf viele erfolgreiche Jahre zurückblicken. Alle vier Projekte: das Café Grenzenlos mit dem alles begann, das Kaufhaus Grenzenlos, die Sozialberatung und unser Kindernest,  konnten weitergeführt und zum Teil ausgebaut werden. Die Anzahl der Bedürftigen wächst stetig an und die Akzeptanz des Vereins bei allen Spendern ist ungebrochen.

2008

Eröffnung des Sozialzentrums

Im Oktober wurde das Sozialzentrum in der Kolpingstraße 7 eröffnet. Im Sozialzentrum befinden sich das Kaufhaus Grenzenlos mit der täglichen Lebensmittelverteilung an arme und bedürftige Mitbürger die Inhaber des Grenzenlos-Passes sind. Die Sozialberatung des Vereins, in der Rat und Hilfesuchende jederzeit Unterstützung erhalten. Schnell, unbürokratisch, politisch und konfessionell ungebunden. Weiter ist hier die Kleiderkammer des Diakonischen Werks Untermain zu finden. An der Feier nahmen u. a. unser Oberbürgermeister Klaus Herzog, Vertreter der Kirchen und aus dem Bereich Kultur Urban Priol teil.

2007

Ein weiter Schritt Richtung Zukunft

Im Oktober erhielten wir die Baugenehmigung der Regierung von Unterfranken zur Errichtung des Sozialzentrums Kolpingstraße. Großes haben wir uns hier vorgenommen. Mehr oder weniger „alles“ unter einem Dach. Mehr Platz um noch mehr Bedürftigen helfen zu können. Das war unser Ziel bei der Planung der neuen Räumlichkeiten. Eine umfangreiche Aufgabe, eine große Herausforderung liegt vor uns. Wir packen es gerne an.

2005

Die Sozialberatung Grenzenlos zieht um

Der Umzug unserer Sozialberatung in die größeren Räume der Kolpingstraße war dringend notwenig. Der Bedarf an professioneller Beratung war so groß, dass wir dies nur in einem entsprechenden Umfeld auch gewährleisten können. Neben dem Beratungsangebot werden in der Sozialberatung auch z.B. die Grenzenlos-Pässe verwaltet und ausgegeben und vieles mehr.

2003

Dies waren „ruhigere“ Jahre des Vereins.

Die einzelnen Einrichtungen wurden ausgebaut. Ein erstes Kühlfahrzeug wurde angeschafft. Diese ruhigeren Jahre gaben uns die Gelegenheit die Projekte auf „gesunde Beine zu stellen“. Viele neue, große und kleinere Spender zu gewinnen. Es waren wichtige Jahre für uns, die uns für die Zukunft stark gemacht haben.

2002

Umzug des Kindernests in die Herstallstraße

Das Kaufhaus Grenzenlos platzte schnell aus allen Nähten. Der nächste Umzug war unumgänglich. Die Räumlichkeiten in der Kleberstraße sollten dann für viele Jahre das „Zuhause“ des Kaufhauses sein. Auch die Sozialberatung Grenzenlos konnte hier in zwei eigenen Büros den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite stehen. In die frei gewordenen Räume in der Herstallstraße 35 zog unser Kindernest Grenzenlos ein. Hier werden stundenweise bis zu 10 Kleinkinder betreut. Mit dieser Einrichtung wird Müttern und Vätern die Gelegenheit gegeben, Zeit für sich, für dringende Arztbesuche, für die Job- und Wohnungssuche zu haben. Und die Kinder können spielen, lachen, einfach Kind sein.

2002

Einführung des Grenzenlos-Passes

Um die dauerhafte Versorgung der ständig ansteigenden Kundenzahl im Kaufhaus Grenzenlos sicherzustellen, wurde der Grenzenlos-Pass eingeführt. Diesen Ausweis erhalten nur Menschen, die ihre Bedürftigkeit nachweisen können. Er berechtigt sie u.a. zum Einkauf im Kaufhaus Grenzenlos. Der Pass selbst wird in der Sozialberatung ausgegeben.

2002

Sozialarbeiter konnte fest angestellt werden

Der Verein konnte in diesem Jahr einen Sozialarbeiter fest einstellen! Mit ihm wurde die Sozialberatung Grenzenlos ins Leben gerufen. Das heißt, innerhalb von drei Jahren das dritte Projekt des Vereins, das fast vollständig durch Spendengelder finanziert wurde. Ein Erfolg auf den wir sehr stolz sind. Denn es gibt sehr viele arme und bedürftige Menschen denen wir nun mit Rat und Tat helfen können.

2000

Eröffnung des Kaufhauses in der Herstallstraße

Schnell wurde klar, dass die Versorgung bedürftiger Menschen mit Lebensmitteln in der Frohsinnstraße nicht dauerhaft zu bewerkstelligen war. Zu groß war der Andrang. Zum Jahrtausendwechsel wurde das Kaufhaus Grenzenlos ins Leben gerufen. In gemieteten Räumen in der Herstallstraße 35 versorgte der Verein die Hilfsbedürftigen mit gespendeten Lebensmitteln. Das Diakonische Werk Untermain stellte den Armen und Obdachlosen Kleidung, kleine Haushaltsgeräte und Spielzeug für die Kinder zur Verfügung. Eine Kooperation, die erfolgreich agiert.

1999

Gründung des Vereins und Eröffnung des Cafés

Mit engagierten Mitbürgern gründete Harry Kimmich im März 1999 den Grenzenlos e.V. und eröffnete das Café Grenzenlos in der Frohsinnstraße 10. Bis heute werden in diesen Räumen Tag für Tag bis zu 140 Menschen zu symbolischen Preisen mit warmen Mahlzeiten und alkoholfreien Getränken versorgt. Im Laufe des Jahres begann der Verein auch Lebensmittel, die von Händlern aus der Umgebung gespendet wurden, einzusammeln und an Bedürftige weiterzugeben. Dies alles wurde in einem Nebenraum des Cafés bewältigt.

1998

ESSEN GEGEN KÄLTE im Wirtshaus „Zum Fegerer“

Harry Kimmich, bis heute der 1. Vorsitzende des Vereins, lud Freunde und Geschäftsleute im November 1998 zu einem „Essen gegen Kälte“ in sein Wirtshaus „ZUM FEGERER“ ein. Jeder zahlte das, was ihm das Essen wert war. Insgesamt kamen fast 9.000,- DM zusammen. Der Main-Echo-Artikel am nächsten Tag über diesen Benefiz-Erfolg war für Harry Kimmich Auslöser für die Gründung des Vereins.

1997

Weihnachtsfeier für Arme, Obdachlose & Bedürftige

Am Anfang stand eine Weihnachtsfeier, zu der kein Gast kam. Der Aschaffenburger Gastronom Harry Kimmich hatte die Bedürftigen der Stadt zu einem Festessen am Heiligabend eingeladen. Doch die Armen scheuten den Weg in das gutbürgerliche Gasthaus „Zum Fegerer“ zwischen Schloss und Stiftskirche. Die Hemmschwelle war zu hoch.